Rosenkranz
Rosenkrangebet in Sparwiesen
findet regelmäßig ein - zwei Mal im Monat in der St. Bonifatiuskirche in Sparwiesen statt.
Bitte entnehmen Sie die genauen Termine der Gottesdienstordnung oder dem aktuellen Kirchblatt.
Vielen Dank
Rosenkranzandacht der KAB Ebersbach am 23.10.26
„Zuversicht in stürmischen Zeiten“ Herzliche Einladung zu einer Rosenkranzandacht am Freitag, 23.10.26 um 18.00 Uhr in der Herz-Jesu Kirche in Ebersbach. Angesichts der nicht enden wollenden Kriege und politischen Unruhen, der wirtschaftlichen Unsicherheiten und Probleme in unserer globalen Welt, der zu nehmenden Säkularisierung und der wachsenden Spaltung der Gesellschaft in unserem Land wachsen die Sorgen, Ängste und Nöte der Menschen. Viele erstarren in der gefühlten Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit. Die einzelnen Geheimnisse des Rosenkranzes betrachten das Leben Jesu aus verschiedenen Perspektiven. Dabei galt sein ganzes Leben und Wirken immer uns Menschen; es ist nicht nur Erinnerung, sondern auch Vergegenwärtigung. Mit Maria wollen wir bei dieser Andacht wieder zu Gott beten, dass wir mit den Gaben des Heiligen Geistes neue Wege und Formen finden, wie wir unser eigenes Leben und auch das Zusammenleben in der Gemeinschaft gut und zuversichtlich gestalten können. Fassen wir durch das gemeinsame Gebet wieder Mut, Vertrauen und Zuversicht! Nach der Andacht sind Sie alle noch zum Beisammensein bei Tee und Brezeln in den Kreuzsaal eingeladen. Edeltraud Jokel, Vorsitzende
Friedensgebet
Jeden Montag in Sparwiesen in der St. Bonifatiuskirche in Sparwiesen , je nach Jahreszeit um 17:00 Uhr/ oder 18:00 Uhr.
Bitte entnehmen Sie die aktuelle Uhrzeit der Gottesdienstordnung oder dem aktuellem Kirchblatt.
Rosenkranzandachten der KAB-Ebersbach
Rosenkranzandacht der KAB Ebersbach 2025
Eine stimmungsvolle Rosenkranzandacht gestaltete die KAB am vergangenen Donnerstag, den 23. Oktober vor der Marienstatue in der Herz-Jesu-Kirche in Ebersbach.
Viele Gläubige tun sich in der heutigen Zeit schwer mit dem Rosenkranzgebet. Kommt es einem doch mit den 50 „Ave Maria“ – Gebeten endlos vor. Vielleicht muss man auch persönlich ein gewisses Alter erreicht haben, um den Wert dieses besonderen Gebetes zu erkennen und zu schätzen.
Tatsächlich gilt der Rosenkranz als ein Gebet der Erfüllung von Menschenanliegen, zugleich aber auch als ein Gebet der Fülle. Denn in diesen Gebetskranz können wir – so der Theologe Romano Guardini – „unser ganzes Leben hineinnehmen, Freuden und Schmerzen, Menschen und Dinge, damit alles ins rechte Licht gelange“.
So wurden bei dieser Rosenkranzandacht Stationen der Fülle aus dem Leben Jesu betrachtet, wie z.B. die Erzählung als Jesus bei der Hochzeit zu Kana Wasser zu Wein verwandelte oder von der wundersamen Brotvermehrung (Mt 14,19-20). Im 5. Gesätz betrachteten wir „Jesus, der uns ein Leben in Fülle schenkt“ gemäß dem Versprechen aus dem Johannes-Evangelium (10,10b) „… ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“
Mit den Früchten des „goldenen Oktobers“ wurde die Fülle in Form eines Rosenkranzes anhand eines Bodenbildes visuell dargestellt. Bei jedem „Vater unser“, ebenfalls Teil des Rosenkranzgebetes, wurde eine Kerze angezündet. Mit einer Rose nach dem letzten Gebet schloss sich der Kranz. So wurde eine wunderbare Atmosphäre geschaffen, die auch Raum für persönliche Gedanken gab.
Die traditionellen Marienlieder wurden wieder musikalisch sehr einfühlsam mit Keyboard, Gitarre und Veh-Harfe von Gerlinde Steinhilber und Ingrid Güthle begleitet.
Nach der Andacht traf man sich noch zum Beisammensein bei Tee und Brezeln im Gemeindehaus.
Beate Engler
„Frieden fängt bei mir an!“ Rückblick Rosenkranzandacht der KAB Ebersbach 2024
Obwohl das Rosenkranzgebet in den Augen vieler veraltet erscheint, hatten sich 22 Männer und Frauen zur Rosenkranzandacht in der Herz-Jesu-Kirche eingefunden. Ausgehend von dem Auftrag des Apostels Paulus aus dem 1. Brief an die Thessalonicher „Betet ohne Unterlass“ und der weiteren Aufforderung „Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergilt, sondern bemüht euch immer, einer und allen Gutes zu tun“ wurden drei Gesätze des Rosenkranzes gebetet.Mit einer Bibellesung und einem Impuls wurde auf das jeweilige Gesätz hingeführt.
Linda Lénárt begleitete die dazu passenden Marienlieder einfühlsam mit dem Keyboard.
Das Rosenkranzgebet fand seinen Höhepunkt und Abschluss mit dem gemeinsamen Gebet des Hl. Franziskus: „Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens“.
Nach der Andacht saßen wir noch gemütlich bei Tee und Brezeln im Kreuzsaal des Gemeindehauses beisammen.
Beate Engler
Von Rose zu Rose beten – Rosenkranzandacht 2023 der KAB Ebersbach gut besucht
Die Geschichte des Rosenkranzes reicht bis zum Anfang der Christianisierung Europas zurück. Damals wussten die irischen Mönche nicht, welche Buße sie den Gläubigen auferlegen sollten. Üblicherweise betete man die 150 Psalmen der Bibel. Aber diese auswendig zu kennen, war den damaligen Analphabeten nicht möglich. So verfielen die Mönche darauf, das „Vater unser“ und das „Ave Maria“ zu Reihen von dreimal Fünfzig zusammenzufügen, damit man wenigstens zahlenmäßig an die 150 Psalmen heran kam. Die Urform des Rosenkranzes war geboren. Die Geschichte des Rosenkranzes entwickelte sich weiter bis Papst Leo XIII. (1810-1903) den Monat Oktober als „Rosenkranzmonat“ einführte. Er ist in besonderer Weise der Gottesmutter Maria geweiht und lädt die Gläubigen ein, gerade in dieser Zeit den Rosenkranz zu beten.
Erfreulicherweise kamen am 19. Oktober 18 Frauen und Männer aus der Herz-Jesu-Gemeinde zusammen, um bei der von den KAB-Vorstandsfrauen gestalteten Rosenkranzandacht am schön geschmückten Marienaltar in der Herz-Jesu-Kirche mitzubeten. Angesichts der vielen Umweltkatastrophen, die in den letzten Jahren immer wieder für viel Leid in Nah und Fern gesorgt haben, wurde vor allem die Schöpfung, die es zu bewahren gilt, in den Mittelpunkt des Rosenkranzes gestellt. Nach jedem Gesätzchen hörten wir Gebete, die nach der Botschaft der Umwelt-Enzyklika „Laudato si“ (Gelobet, seist du) von Papst Franziskus formuliert waren. Franziskus spricht in „Laudato si“ von einer einzigen, umfassenden sozio-ökologischen Krise: Umweltschutz, Armutsbekämpfung und der Einsatz für Menschenwürde gehörten untrennbar zusammen.
Angesichts der aktuellen Ereignisse im Nahen Osten gedachten wir bei dieser Andacht jedoch auch den Opfern von Kriegen, Terror und Gewalt in besonderer Weise und vertrauten sie der Fürsprache der Muttergottes Maria an. Musikalisch wurden die Lieder der Gemeinde wie immer sehr einfühlsam von Gerlinde Steinhilber am Keyboard begleitet.
Die Vorsitzende der KAB, Edeltraud Jokel, dankte zum Abschluss allen Mitwirkenden für ihre Teilnahme und ihr Mitbeten in dieser schwierigen Zeit und lud anschließend zum Austausch bei Tee und Brezeln in das Gemeindehaus ein.
Beate Engler





