Café Asyl Ebersbach bekommt Asyl bei den Katholiken

Seit inzwischen 9 Jahren gibt es das Café Asyl! Seit Sommer 2015 wird monatlich, immer am 2. Donnerstag, ins evangelische Gemeindezentrum in der Zeppelinstraße 38 eingeladen.

Jetzt werden am evangelischen Gemeindezentrum Reparaturarbeiten durchgeführt und das Café suchte für den Sommer 2024 Asyl … und fand bereitwillig freundliche Aufnahme bei der Katholischen Kirche. Herzlichen Dank!

Was steckt hinter dem Titel : „Café Asyl“?

Es ist ein Ort, an dem sich Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion willkommen fühlen können, wo sie Kontakte knüpfen und Fragen loswerden oder einfach das Miteinander bei frischen Brezeln oder selbstgebackenen Kuchen mit Kaffee, Tee oder anderen Getränken genießen.

Gleichzeitig werden den Kindern diverse kreative Angebote gemacht. Teilweise bis zu 30 Kinder schneiden, malen, kleben an einem extra Tisch. Die Kinder sind glücklich unter Gleichaltrigen, kichern und lachen, während deren Eltern sich austauschen.
Die Flüchtlingshilfe Ebersbach ist eine freiwillige Initiative engagierter Bürger. Wir koordinieren die ehrenamtliche Hilfe für Flüchtlinge, unterstützen, begleiten und betreuen die Geflüchteten.
Die Arbeit erfolgt eng vernetzt mit dem Integrationsmanagement der Stadtverwaltung, Frau Andrea Schiller und Frau Semiha Ökdem.
Viele Geflüchtete aus dem Jahr 2015 sind gut integriert, arbeiten, haben ein regelmäßiges Einkommen, Kinder geflüchteter Familien sind vorbildliche Schüler in ihren Klassen.
So konnte fast der Gedanke aufkommen, dass das Café Asyl nicht mehr notwendig sei. Leider hat sich mit dem Ukraine-Krieg ein neuer „Kundenkreis“ aufgetan. Viele geflüchtete Frauen mit Kindern suchen in Ebersbach Schutz.

 

Ich persönlich möchte den vielfältigen Kontakt zu den unterschiedlichsten Menschen aus aller Herren Länder nicht mehr missen. Immer interessant, oft lustig, manchmal traurig, auf jeden Fall nachdenklich stimmend und bereichernd für das eigene Leben. Im Herbst 2015 bin ich mit einer Mischung aus Berührungsängsten und Neugier das erste Mal zum Cafe Asyl. Jetzt möchte ich es nicht mehr missen und jeden ermutigen, sich zu trauen. Es lohnt sich

Maria Ros Falkenstein