KAB - Ebersbach

KATHOLISCHE ARBEITNEHMERBEWEGUNG KAB

Die KAB ist eine Gruppierung, die sich als Stimme der Arbeitnehmer für eine menschliche Gesellschaft und Arbeitswelt versteht, aber auch die Werte der katholischen Kirche in die Arbeitswelt trägt.

Maiandacht der KAB Ebersbach am 19.05.26

22 Frauen und Männer trafen sich am Dienstag vor Pfingsten vor der Marienstatue in der Herz-Jesu-Kirche zur traditionellen Maiandacht.

Angesichts des Unfriedens, der vielen Kriege und der andauernden Konflikte auf der Welt stand sie unter dem Thema „Maria – Königin des Friedens“.
Eindrucksvolle Texte u. a. von Papst Benedikt und Papst Franziskus regten zum Nachdenken an und machten einmal mehr deutlich, dass die Welt ein Erbe ist, das wir von unseren Vorfahren empfangen haben. Aber sie ist auch eine Leihgabe unserer Kinder und Kindeskinder, die müde und erschöpft sind von Konflikten und danach verlangen, den Anbruch des Friedens zu erreichen. Die Geschichte lehrt uns, dass unsere alleinigen Kräfte nicht ausreichen. Wir brauchen die Hilfe Gottes und die Fürsprache Mariens bei Gott. Maria, die auserwählt war, Jesus Christus, den Sohn Gottes, den Friedensfürst zu gebären. 

Nach dem Vorbild der Jünger (vgl. Apg 1,13) sind die neun Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten geprägt von der Vorbereitung auf das Kommen des Heiligen Geistes und der Bitte um seine Gaben. Deshalb wurden abschließend auch noch drei Abschnitte der Pfingstnovene gebetet.

Mit einem Dank an alle Beteiligten beschloss die Vorsitzende, Edeltraud Jokel, nach der Segensbitte und dem Lied „Segne, du Maria“ die stimmungsvolle Andacht. 

Beate Engler

Lichtstube der KAB Ebersbach am 12. Dezember 2025

Eine heimelig dekorierte Lichtstube erwartete die Besucher am vergangenen Freitag im Gemeindehaus in Ebersbach. Bereits zum dritten Mal hatte die KAB dazu eingeladen, um die Adventszeit, das Warten auf das Christfest, nicht so lang werden zu lassen.

Der Nachmittag stand unter dem Motto: „Gaudete in semper Domino: Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Der Herr ist nahe“ Die Vorstandsfrauen der KAB (Edeltraud Jokel, Ingrid Groher, Stefanie Nickel und Beate Engler) hatten sich wieder viel Zeit genommen, um ansprechende „freudige“ Texte, aber auch Nachdenkenswertes zu finden, die gekonnt vorgetragen wurden. Zum Auftakt spielten Gerlinde Steinhilber und Ingrid Güthle mit Klavier und Veeh-Harfe ein Musikstück, bevor gemeinsam in das Lied „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ eingestimmt wurde. Erstmals wurden die Beiden von Beate Engler am Keyboard unterstützt.

Nach Kaffee- und Kuchenzeit und einer Einstimmung auf das Programm wechselten sich gemeinsam gesungene Advents- und Weihnachtslieder mit Geschichten und Gedichten rund um Advent und Weihnachten ab. Die Musikerinnen trugen auch mit zwei gesungenen Liedbeiträgen zur besinnlichen Stimmung bei: „Maria durch ein Dornwald ging“ sowie „Tochter Zion“ wurden zweistimmig dargeboten.

Zum Schmunzeln waren die Beiträge aus der „Zeit der frohen Zuversicht“ von Karl Heinrich Waggerl oder die Geschichte der Weihnachtsgans von Maria Branowitzer-Rodler. Ersterer berichtete aus seiner Kindheit, wo die Mutter alles Zeitliche in ihrer Back- und Kochkunst in „Vaterunsern“ bemaß; der Weihnachtsgans war noch ein langes Leben beschieden, da zwei alte Damen es nicht übers Herz brachten, sie für den Weihnachtsbraten zu schlachten. Auch von traditionellen und unbekannten Weihnachtsbräuchen wurde erzählt. Dass wir in keiner heilen Welt leben machte das Gedicht „Die Welt zu Weihnachten“ von Ulf Heimann deutlich.

Aber letztlich überwog die Vorfreude auf Weihnachten!

Zum Abschluss des gelungenen Nachmittags wurde das Lied „Oh du fröhliche“ gesungen, bevor die Vorsitzende Edeltraud Jokel die Gäste mit herzlichen Weihnachtswünschen und dem Gedicht „Morgenstern“ von Sabine Schaefer-Kehnert ins neue Jahr verabschiedete.

Beate Engler

Maiandacht der KAB Ebersbach am 27. Mai 2025 „Mit Maria auf all unseren Wegen“

Traditionell im Marienmonat Mai gestalten die Frauen der KAB eine Maiandacht, die dieses Jahr die verschiedenen Lebensformen der Frauen von heute in den Mittelpunkt stellte und mit dem Leben Marias verglich.

Das Leben der Frauen in heutiger Zeit ist vielfältiger, bunter, selbstbestimmter, oftmals aber auch schwieriger geworden. Die klassische Rolle der Frau in der Ehe bzw. Familie hat sich durch Beruf und Ehrenamt verändert und bringt viele Herausforderungen mit sich. Viele Frauen leben alleine und/oder alleinerziehend, sei es bewusst oder durch besondere Umstände wie Verlust oder Tod des Partners.

Auch Marias Leben lief nicht in geordneten Bahnen.  Ungewollt schwanger und mit vielen weiteren Herausfor- derungen musste sie letztlich den Tod ihres Sohnes am Kreuz beklagen.

Maria ging ihren vorgezeichneten Weg, den Weg der Zweifel, des Suchens, der Einsamkeit. Aber sie hatte auch die Kraft und das Gottvertrauen, all dies zu meistern. Und so trugen wir durch ihre Fürsprache unsere Bitten vor Gott.

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Gerlinde Steinhilber und Ingrid Güthle für die musikalische Gestaltung mit Keyboard und Veeh-Harfe. So konnten wir mit ihrer Unterstützung die bekannten Marienlieder anstimmen. Dank auch an unseren Mesner, Lukas Miosga, der, wie immer, eine große Hilfe in der Vorbereitung war.

Im Anschluss an die Andacht saßen wir noch einige Zeit gemütlich bei Tee und Butterbrezeln beisammen.

Beate Engler

Kreuzwegandacht der KAB Ebersbach am 10. April 2025

„Das Kreuz des Lebens mittragen“
Anhand von sieben Kreuzwegstationen sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Andacht den Leidensweg Christi mitgegangen. Die christliche Hoffnung, dass der Tod Jesu einen Weg zum Leben eröffnet, galt als Leitgdanke des Kreuzweggebetes. 
Jede der 7 Stationen folgte einer Grundstruktur von der Lesung der Bibeltexte, Worten zum Nachdenken, Fürbitte, Stille und Abschlussgebet. Zu jeder Station wurden in einer gestalteten Mitte Symbole ausgelegt, die zusammen mit dem Kreuz die Texte verdeutlichten und sichtbar machten. So z. B. bei der 1. Station „Vor Pilatus“ eine Schüssel mit Wasser („Ich wasche meine Hände in Unschuld“). Eine Collage mit Zeitungsausschnitten zum Leiden der Men-schen von heute zur 2. Station „Sein Kreuz auf sich nehmen – geht das?“ oder Hammer und Nägel bei der 4. Station „Ans Kreuz schlagen“ versinnbildlichten eindrucksvoll das Gehörte. Zu jeder Fürbitte wurde eine Kerze entzündet.
Wo immer Menschen ihr Kreuz nicht alleine tragen müssen entsteht Solidarität, die wider alle Erwartung im Angesicht des Schmerzes, des Verlustes oder sogar des Todes Leben und Hoffnung schenkt – in welcher Gestalt auch immer. 
Musikalisch wurden wir wieder einmal einfühlsam von Gerlinde Steinhilber (Gitarre und Klavier) sowie Ingrid Güthle mit der Veh-Harfe begleitet. Ganz Herzlichen Dank dafür!
Anschließend konnten wir bei Tee und Brezeln dem Ge-hörten noch nachspüren und den Abend stimmungsvoll ausklingen lassen.
Beate Engler